Im Baloise Park in Basel, dem Hauptsitz der Finanzdienstleisterin mit europaweit 8000 Mitarbeitenden, weht an diesem Nachmittag ein heftiger Wind um die drei architektonisch markanten Gebäude. Drinnen empfangen Product Owner Nikolas Philips und Head of Engineering Joachim Prinzbach von der IT-Abteilung der Baloise entspannt zum Interview. Sie können zwei breitflächig angesetzte Trainingsperioden mit acend abhaken und nehmen sich gerne einen Moment Zeit, um darauf zurückzublicken und ihre Erfahrungen zu teilen.


Engineers finden immer eine Lösung – die Frage ist nur, wie effizient.

Was war der Auslöser für die Trainings?
Nikolas: Wir haben die Applikationsinfrastruktur der Baloise einer Teilmodernisierung unterzogen. IT steht generell nie still. Mit jeder technologischen Entwicklung ist die Weiterbildung der Mitarbeitenden zentral. Joachim: Ein weiteres Ziel war die Selbstständigkeit der Applikationsteams, um möglichst wenig von externen Faktoren abhängig zu sein und dank kürzeren Wegen die Effizienz zu steigern. Dafür benötigten die Teams die entsprechenden Werkzeuge.
Wie seid ihr auf acend gestossen?
Nikolas: Vor ein paar Jahren wollten wir die Mitarbeitenden zuerst selbst schulen, aber es fehlte schlicht die Zeit – und das entsprechende didaktische Know-how. Wir kannten bereits einige der Trainer und fanden es cool, als acend kurz darauf ihr Schulungsangebot lancierte. Schon beim ersten Kennenlerngespräch wussten wir, dass es fachlich und menschlich super passt.
Was hat euch überzeugt?
Nikolas: Die Flexibilität. Acend passte die Trainings spezifisch auf unsere Umgebung und insbesondere auf unsere Infrastruktur an. Ihr Angebot wurde genau auf uns ausgerichtet. Sprich, für uns unrelevante Themen konnten wir streichen, dafür wichtigere dazunehmen. Zudem konnten wir vom Erfahrungsschatz profitieren. Die Trainer wussten mit den verschiedenen Wissenslevel der Teilnehmenden genau umzugehen. Fortgeschrittene wurden gezielt gefördert und weniger Erfahrene ideal unterstützt.

Wie sind die Trainings verlaufen?
Joachim: Wir hatten zwei breitflächig angesetzte Trainingsperioden über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren. Dabei wurden insgesamt 200 Entwickler:innen und Systemtechniker:innen in OpenShift und Prometheus/Grafana geschult. Die Trainings fanden vor Ort statt – in Basel, Deutschland und Serbien. Pro Trainingseinheit nahmen zwischen 12 und 16 Mitarbeitende teil, die von zwei Trainern Support erhielten – das ist ein sehr komfortables Setting für eine Schulung.
Was haben die Teilnehmenden an den Trainings besonders geschätzt?
Nikolas: Die Trainings bestanden aus Theorieblöcken und Labs, um direkt in die Praxis zu kommen. Das Lösen von Aufgaben ist wichtig. Denn dabei passieren Fehler. Und weil die Trainer vor Ort sind, muss nicht lange nach einer Lösung gesucht werden. Das räumt einen wichtigen Zeitkiller aus dem Weg. Entwickler finden meist eine Lösung – die Frage ist jedoch, wie schnell und sauber. Unser Ziel war, dass die Mitarbeitenden direkt nach dem Training das Erlernte anwenden können. Denn je mehr Zeitraum zwischen Schulung und Anwendung vergeht, je weniger bleibt hängen.

Was hat sich durch die Trainings verändert?
Joachim: Das Know-how ist breiter vorhanden. Das zeigt sich darin, dass im Support Channel kaum mehr Fragen zu den geschulten Themen gestellt werden. Die Selbstständigkeit wurde gestärkt.
Projektinfos
- Anwendungen:
OpenShift und Prometheus - Zeitraum:
Herbst 2022 bis Frühling 2024 - Trainingstage: 44
- Teilnehmende:
ca. 200 - Orte:
Schweiz, Deutschland, Serbien
Wie profitiert die Kundschaft der Baloise davon?
Joachim: Einfache und praktische digitale Services sind ein Bedürfnis der Gesellschaft. Viele möchten nicht mehr anrufen müssen, um einen Schaden zu melden. Ein paar Klicks reichen. Indem wir am Ball bleiben, können wir immer bessere digitale Dienstleistungen anbieten.
Warum würdet ihr acend weiterempfehlen?
Nikolas: Die Trainer kommen aus der Praxis und sind mit unserem Tagesgeschäft bestens vertraut – aus meiner Sicht das grösste Empfehlungsmerkmal. Joachim: Ein weiteres grosses Plus ist die Flexibilität. Acend passt sich der Umgebung der Kundschaft an. Mit gefällt, dass sie lokal in der Schweiz angesiedelt sind. Sprich die Schulungen in unserer Konzernsprache stattfinden konnten – sowie der Austausch beim lockeren Apéro nach den Trainings.
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